Den Kuchen Mobilfunk schienen die großen vier Netzbetreiber in Deutschland schon unter sich aufgeteilt zu haben. Während die Telekom, Vodafone, Eplus und O2 daran gingen, den Service für ihre Kunden zu verbessern und die Netze weiter auszubauen, läuteten die großen Discounter eine neue Runde im Preiskampf um die Mobilfunk-Kunden ein. So bieten die Prepaid Karten für Telefon und mobiles Internet mittlerweile die flexibelsten Handytarife, die sich auf dem Markt finden lassen. Gut für die Verbraucher: Mit der aufladbaren Karte haben sie keine hohen Fixkosten im Monat. Und wer einen günstigeren Tarif findet, als der, den er bisher genutzt hat, kann sich ein günstiges Zweithandy besorgen und vielleicht testweise zwei Prepaid Karten benutzten, bis er den für sich günstigsten Tarif gefunden hat.
Der gründliche Prepaid Vergleich lohnt sich aber auf jeden Fall. Denn auch wenn die Unterschiede im Centbereich liegen und somit auf den ersten Blick völlig vernachlässigbar zu sein scheinen, können sich diese vermeintlichen Kleckerbeträge im Laufe der Zeit doch zu stattlichen Beträgen summieren, mit denen sich der Kunde das eine oder andere Extra außer der Reihe finanzieren kann. Was es für den Kunden so kompliziert macht, sich einen Überblick zu verschaffen: Es gibt nicht mehr nur die reinen Tarife für Minuten- und SMS-Preise oder den Datenverkehr auf dem Prepaid Internet Stick, sondern dazu eine schier unüberschaubare Zahl an verschiedenen Flatrates.
Im Prepaid-Vergleich hatten folgende Anbieter und Tarife die Nase vorn:
discoTel Plus bietet die Prepaid Karte mit einem Guthaben von 50 Euro zum Start. Telefonieren ist pro Minute mit 7,5 Cent pro Minute genauso teuer wie eine SMS. Eine besondere Aktion bietet derzeit ein Startguthaben von 55 Euro. Blau de bietet einen Kostenschutz bei 39 Euro an: Telefon, SMS oder Datenverkehr übersteigen diesen Betrag garantiert nicht. Wird die alte Telefonnummer in den neuen Tarif übernommen, gibt es einen Bonus von 25 Euro. Mit der aktuellen Aktion erhalten neue Kunden sogar ein Startguthaben von bis zu 60 Euro. Für einen Kaufpreis von 4,95 Euro erhält der Kunde bei Klarmobil einen Bonus von bis zu 45 Euro.
Auf den ersten Blick erschlägt die Vielfalt der unterschiedlichen Angebote den potenziellen Kunden. Er sollte sich deshalb sehr viel Zeit nehmen und seine persönlichen Telefongewohnheiten analysieren, bevor er sich für einen neuen Tarif entscheidet. Wer von einem Anbieter zu einem anderen wechseln möchte, kann es sich ganz einfach machen: Einfach die Telefonate und SMS über einen oder zwei Monate lang gründlich aufschreiben, dann kennt er sein persönliches Telefonverhalten ganz genau. Denn macht es wirklich einen großen Unterschied aus, wenn er bei beiden Anbietern 15 Euro für die Mitnahme seiner Nummer bekommt, bei dem einen aber für die Gesprächsminute 7,5 Cent bezahlt, beim anderen aber acht Cent, während der Preis für die SMS bei beiden gleich ist?
Ähnlich sieht es beim mobilen Surfen mit dem Prepaid Internet-Stick aus. Lohnt sich die monatliche Flat wirklich oder fährt der Kunde besser, wenn er sich für die bequem buchbare Tagesflat entscheidet, wenn er unterwegs ist und viel im Netz surft? Oder ist unterm Strich doch die Bezahlung nach Datenmenge besser, weil er den Stick kaum nutzt?
Social-media Plattformen sind unlängst zu der Kommunikations- und Präsentationsform unserer Tage aufgestiegen. Denn Facebook, Twitter, Xing, Google+1 und Co. haben die Medienlandschaft nachhaltig verändert – und damit auch das Userverhalten im Internet. Eine langfristige Bindung der User, hohe Klickraten auf Facebook und eine gute Vermarktung auf diesen Plattformen werden für Unternehmen zunehmend wichtiger. Gewinne werden meist nicht über die verkauften Produkte oder die in Anspruch genommenen Leistungen erzielt, sondern über hohe Klickraten und geschaltete Werbeanzeigen. Das erfordert ein Umdenken für Unternehmen, die Geld im Internet verdienen wollen.
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